Der letzte Castortransport erreichte am 28.11.2011 das Zwischenlager Gorleben, trotz heftiger Proteste rollte der Castor langsam aber sicher seinem Bestimmungsziel entgegen. Die Gefahr ist damit jedoch nicht gebannt. Weder ist der Atommüll dort dauerhaft sicher, noch kann in den bestehenden AKWs eine weitere Reaktorkatastrophe wie Fukushima ausgeschlossen werden.

Aus diesem Anlass hielten die PIRATEN, DIE LINKE und B90*/GRÜNE sowie einige Interessierte am 29.11.2011 eine weitere Mahnwache auf dem Neustädtischen Markt ab.
Alle Anwesenden waren sich darin einig, diese Thematik auch weiterhin intensiv zu verfolgen und insbesondere die Stadtwerke Brandenburg auf (re)generative nachhaltige Energieträger umzustellen. Dies soll auf einer Informations- und Diskussionsveranstaltung im Januar 2012 mit Vertretern der Stadtwerke und Stadpolitik erfolgen.

Bereits im Frühjahr 2011 veranstalteten die oben genannten Parteien zusammen mit Gleichgesinnten in Brandenburg an der Havel mehrere Mahnwachen. Die daraus resultierende Forderung, dass die hiesigen Stadtwerke ihren Kernenergieanteil von ca. 14% im Strommix durch andere Energieträger ersetzen sollen, wurde durch die Brandenburger Stadtverordnetenversammlung im Mai 2011 beschlossen.

Bisher wurden die Umstellung auf andere Engerieträger und deren Ankauf an der Leipziger Strombörse nicht umgesetzt, sodass weiterhin Kernenergie im Mix der Stadtwerke enthalten ist.

Auf Anfrage sicherte uns StWB-Geschäftsführer Uwe Müller sein Kommen zu, um die aktuelle Situation der Stadtwerke Brandenburg und deren Ausstieg aus der Kernenergie zu diskutieren.