Sven Weller (PIRATEN) und Chriss Kühnl (DIE LINKE.) erklären gemeinsam:
Am letzten Novemberwochenende wird der, vorerst letzte, Castor ins wendländische Zwischenlager Gorleben rollen. Es ist der Castor Transport im Jahr von Fukushima und 25 Jahre nach Tschernobyl. Im Jahr, in dem 432 Reaktorblöcke in 212 Kraftwerken weltweit für Unsicherheit sorgen und ihr Müll noch Jahrtausende die Biosphäre bedrohen wird.
Sven Weller sagt: “Der Export von Atomtechnologie, die milliardenschwere Finanzierung von Uralt-Meilern im Ausland, und die Laufzeit der deutschen Meiler bis 2022 beweist, dass der “Ausstieg”, der von Bündnis 90/Die Grünen bis CDU beschlossen wurde, eine Farce ist. Der Ausstieg muss heute und vollständig sein und es darf kein weiteres angereichertes Uran- oder gar MOX-Brennstäbe für die bestehenden Meiler mehr produziert werden.
Die Sanierung der von Wasser getränkten Salzstöcke Asse I & II wird den deutschen Steuerzahler Milliarden kosten. Die Bergung der dort “zu Testzwecken” gelagerten radioaktiven Stoffe müssen aufwendig, und ohne angemessene Kostenbeteiligung der großen Energieunternehmen, geborgen werden.”
Darum werden wir, so Chriss Kühnl weiter, “zu einer Mahnwache in der Stadt für die Antiatombewegung mobilisieren und auch selbst ins Wendland fahren. Dazu brauchen wir Deine Unterstützung! Reihe dich in diese Protestbewegung mit ein und mache damit deutlich, dass Du für den sofortigen Ausstieg aus dieser gefährlichen Technologie und Energiegewinnung bist.
Setze damit ein Zeichen, dass ein “weiter so” nicht tragbar ist. Mit den Castortransporten ins Zwischenlager Gorleben, welches sich nicht, wie oft angenommen, im Salzstock sondern in einer Halle an der Oberfläche befindet, ist keine wirkliche Lösung für ein Atommüllendlager gefunden”.
Wir werden uns dazu am kommenden Mittwoch um 17 Uhr für ein Vorbereitungstreffen im Cafe Undine treffen und würden uns freuen Dich dort begrüßen zu dürfen.
Am Sonnabend, den 10. Juli, findet das dritte Landestreffen der Piraten im Land Brandenburg in Zossen statt. Mit diesem Treffen wird für die Bürger unseres Landes die politische und inhaltliche Thematik der Piratenpartei Brandenburg ein weiteres Stück nach vorn gebracht.
In den letzten Monaten haben die einzelnen politischen Arbeitsgemeinschaften auf Landesebene eine Reihe von Themen und Inhalten aus Grund- und Bürgerrechten heraus ausgearbeitet. Ein Schwerpunkt war und ist der jeweilige Grundsatz, woraus sich piratische Politik speist. In den vielen freiwillig und ehrenamtlich geleisteten Stunden, wo konstruktiv und sachlich um Standpunkte und Inhalte gerungen wurde, entstanden so erste weiterführende Ansätze von Landespolitik aus Sicht der Piraten in Brandenburg, die sowohl online, als auch auf den drei Arbeitstreffen der Landesarbeitsgemeinschaften diskutiert wurden.
Auch die Treffen der Kreise, auf denen wir die Struktur des Landesverbandes behandelten, sowie die Arbeit in den einzelnen Landkreisen und Kreisverbänden zeigen, dass der Brandenburger Landesverband in Zukunft noch viel leisten kann und wird.
Die Landkreise Dahme-Spree und Teltow-Fläming werden zudem den Rahmen des Landestreffens für einen gemeinsames Treffen nutzen und die Gründung eines gemeinsamen Gebietsverbandes besprechen.
Im Anschluss daran besteht für alle Gäste und Piraten am Abend die Möglichkeit auf einer Großleinwand das Spiel um den 3. Platz der Fussball-Weltmeisterschaft zu verfolgen.
Wir laden daher alle Interessenten und Mitglieder dazu ein, am Samstag den 10. Juli über diese Arbeitsergebnisse breit und konstruktiv mit uns zu diskutieren, so dass auch Kritiken und Anregungen in die weitere Arbeit aufgenommen werden können – Politik durch und für die Bürger!
Am Mittwoch, dem 30.06.2010, laden wir alle Interessenten ein unserem 17. Stammtisch beizuwohnen.