Mahnwache mit guter Resonanz – Wiederholung geplant

Am 21.03.2011 um 18:00 Uhr versammelten sich mehr als 70 Bürgerinnen und Bürger am Neustädtischen Markt, um in Gedenken an die Opfer der Naturkatastrophe in Japan und gegen die weitere Nutzung von Kernenergie zur Stromgewinnung an den bundesweiten Mahnwachen teilzunehmen. In über 700 Orte mit mehr als 140.000 Teilnehmern fanden heute parallel Mahnwachen statt.

Eine Woche lang dauern bereits die unzähligen Bemühungen in Japan, die Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima überhaupt unter Kontrolle zu bekommen. Bis zum heutigen Tage ist dies nicht gelungen. Sicher ist, dass die Strahlengrenzwerte mehrfach deutlich überschritten, hunderttausende Menschen großräumig evakuiert und die Sicherheitszonen ständig ausgeweitet wurden. Hochachtung gebührt den Helfern vor Ort, die trotz der hohen und lebensgefährdenden Strahlung auf dem Kraftwerksgelände versuchen, die Lage unter Kontrolle zu bringen und das Austreten der Strahlung zu mindern.

Unterstützt wurden die havelstädtischen PIRATEN durch die B90 / Die Grünen und die Linksjugend. Unter den Teilnehmern herrschte Konsens darüber, dass die Stadtwerke den 19%igen Atomstromanteil gegen eine andere, möglichst regenerative Energieproduktion zu ersetzen haben. „Wir wollen keinen gesundheitsgefährdende Energieproduktion, welche in ihrer Erzeugung nicht beherrschbar ist.“, sagte Landesvorstandsmitglied der Piratenpartei Landesverband Brandenburg Sven Weller. „Die Stadtwerke müssen die Wende hin zu nachhaltigen regenerativen Energieerzeugung einleiten und zu 100% in die kommunale Hand zurück geführt werden.“

Wir wollen zudem auf die Großdemonstration am Samstag 26. März in Berlin hinweisen und dazu auffordern teilzunehmen. Am Samstag werden Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München stattfinden zu denen jeweils mehrere 10.000 Menschen erwartet werden.

Auch für den kommenden Montag, den 28.03.2011 um 18:00 Uhr, wollen wir wieder zusammen mit den B90 / Die Grünen und der Linksjugend zur Mahnwache auf dem Neustädtischen Markt aufrufen, um auch weiterhin der Opfer in Japan zu gedenken und auf das Thema aufmerksam zu machen.


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